Co-Creation in Healthcare Contexts – Exploring the fundament for a novel methodological framework to sensitize for different contexts and multiperspectivity

Toolbox Projekt

Annina Gähwiler, Doktorandin, Laurin Schaffner, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Alexandra Szewc, Wissenschaftlicher Mitarbeiterin,
Lena Sauerzopf, Wissenschaftlicher Mitarbeiterin, Patrick Ferrarelli, Lehrbeauftragter, Nina Bruderer, Wissenschaftlicher Mitarbeiterin

Digital Health Design Lab

Das Projekt «Co-Creation in Healthcare Contexts» exploriert einen theoretisch fundierten und praxisorientierten methodischen Rahmen für Co-Creation im Gesundheitswesen und übersetzt diesen in Komponenten einer «Impulse Box» mit Tools, Methoden und Fallstudien aus dem Digital Health Design Living Lab. Es konzentriert sich auf verschiedene Gesundheitskontexte und Stakeholder-Perspektiven und nutzt qualitative, partizipative Forschung, um kontextsensitive Prinzipien und Empfehlungen für die Anwendung von Co-Creation in Forschung, Bildung und der Praxis abzuleiten.

Im Gesundheitswesen fehlt es an einem Framework für Co-Creation, welches multidisziplinäre Perspektiven integriert, an unterschiedliche Umgebungen anpassbar, theoretisch fundiert und in der Praxis anwendbar ist. Diese Lücke wird in diesem Projekt versucht zu schliessen, indem einerseits die Grundlagen für ein neues Framework für Co-Creation untersucht werden, und andererseits Komponenten einer Impulse Box für Co-Creation in verschiedenen Gesundheitskontexten entworfen und getestet werden. Dazu werden, ausgehend von Projekten des Digital Health Design Living Labs (DHDLL), verschiedene Versorgungskontexte und Perspektiven von Interessengruppen systematisch analysiert. Literaturrecherchen und Fallanalysen des DHDLL’s werden kombiniert mit drei Co-Design-Workshops mit Fachkräften aus dem Gesundheitswesen, Patient:innen und weiteren Praxis-Partner:innen. Diese Aktivitäten erfassen kontextspezifische Voraussetzungen, Herausforderungen und Prinzipien der Co-Creation und entwerfen, testen und verfeinern iterativ einen methodischen Rahmen.

Parallel dazu entwirft und testet das Projektteam Schlüsselkomponenten einer Impulse Box. Dabei handelt es sich um eine Sammlung kontextsensitiver Methoden, Werkzeuge und Fallstudien, die verschiedene Einstiegspunkte und Schritt-für-Schritt-Anleitungen für die Co-Creation in variablen Umgebungen bieten.

Die erwarteten Ergebnisse sind der Entwurf eines Frameworks, praktische Empfehlungen und iterativ gemeinsam entworfene und kritisch reflektierte Komponenten für die Impulse Box. Diese Ergebnisse dienen als Ausgangslage für eine künftige Validierung, als Inspiration für weitere Anwendungen im Gesundheitswesen und zielen darauf ab, Co-Creation innerhalb des DHDLL zu stärken.

Das Co-Creation-Team vereint unterschiedliche Perspektiven von Patienten, Gesundheitsfachkräften, Ethikern, Pädagogen, Regulierungsbehörden, Wissenschaftlern, Designern und Innovatoren.
Das Co-Creation-Team vereint unterschiedliche Perspektiven von Patienten, Gesundheitsfachkräften, Ethikern, Pädagogen, Regulierungsbehörden, Wissenschaftlern, Designern und Innovatoren.
In unserem kontinuierlichen Austausch im Rahmen einer Reihe von Workshops haben wir die Bedeutung von Kultur, Denkweise und Kommunikation in Co-Creation-Prozessen hervorgehoben.
In unserem kontinuierlichen Austausch im Rahmen einer Reihe von Workshops haben wir die Bedeutung von Kultur, Denkweise und Kommunikation in Co-Creation-Prozessen hervorgehoben.
In Teamarbeit haben wir verschiedene Gesundheitskontexte analysiert, um die Herausforderungen, Bedingungen und besonderen Merkmale der gemeinsamen Gestaltung in Gesundheitsumgebungen besser zu verstehen.
In Teamarbeit haben wir verschiedene Gesundheitskontexte analysiert, um die Herausforderungen, Bedingungen und besonderen Merkmale der gemeinsamen Gestaltung in Gesundheitsumgebungen besser zu verstehen.
Die Grafik visualisiert das Gesundheitssystem als Zitrone: Jede Kammer steht für einen eigenen Gesundheitskontext, während die Schale trans- und interdisziplinäre Zugänge wie Public Health, Ethik oder Design verbindet. Die dargestellten Figuren symbolisieren die Vielfalt der beteiligten Akteur:innen, darunter Patient:innen, Pflegefachpersonen, Mediziner:innen, IT und Administration bis hin zu Forschenden und Designer:innen.
Die Grafik visualisiert das Gesundheitssystem als Zitrone: Jede Kammer steht für einen eigenen Gesundheitskontext, während die Schale trans- und interdisziplinäre Zugänge wie Public Health, Ethik oder Design verbindet. Die dargestellten Figuren symbolisieren die Vielfalt der beteiligten Akteur:innen, darunter Patient:innen, Pflegefachpersonen, Mediziner:innen, IT und Administration bis hin zu Forschenden und Designer:innen.
Feedback nach einem Workshop im Rahmen des Projektes «Co-Creation in Healthcare Contexts»
Feedback nach einem Workshop im Rahmen des Projektes «Co-Creation in Healthcare Contexts»